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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Victorian Kitchen

Ich bin selbst ein wenig überrascht, aber diese Doku-Serie aus den 80er-Jahren hat mich gefesselt.




Sie ist zum schauen sehr angenehm, so ruhig. Und nach der Downton Abbey Folge vom letzten Sonntag, kommt sowas gerade Richtig (ich kanns immernoch nicht fassen, dass sie die hübscheste, netteste, fortschrittlichste Tochter mit dem schönsten Ehemann abgetötet haben. pfft. echt jetzt, hallo?).

Ich glaube dieses Phänomen, diese Sehnsucht nach einem "einfacheren" Leben (einfach im Sinne von "vom Land leben" und "alles selber machen") ist weiter verbreitet als man denkt. In einer Zeit wo man alles in der Migros oder im Coop kaufen kann, und der grösste Teil der Bevölkerung nicht mehr weiss, wie man verschiedene Gemüse oder Pilze anbaut oder eine richtige Bouillon macht, ist es eine schöne Vorstellung, diese romantisierte Version des begrenzten und einfachen Lebens. Ich weiss gar nicht wann ich das letzte Mal meine Hand in die Erde gesteckt habe um mit den Handflächen zu graben.
Manchmal denke ich, es wäre besser für mich, wenn ich nicht so viel Auswahl hätte. Wie mit Kindern: wenn man sie fragt: "Was willst du?" kommt meist nichts gescheites heraus. Aber wenn man sie fragt: "Willst du einen Apfel oder eine Banane?" - das können sie beantworten.
Und gleichzeitig will ich ja doch das ganze Jahr frischen Salat, und laktosefreie Milch, und Stoff in einem ganz bestimmten Grünton oder einem selbst-designten Muster, und frische Blumen wann immer ich will, Lavendel im Februar und Macarons aus Paris, E-mails von meinen Freundinnen aus den USA, ein Bild aus der Umkleidekabine der Freundin schicken damit sie mir beim Entscheiden hilft, in 45 Minuten von Luzern nach Zürich und spontan übers Wochenende nach London fliegen.

Ich weiss doch auch nicht. Vielleicht muss ich einfach mal ein paar Monate auf einem Bauernhof hart arbeiten um diese romantische Vorstellung zu killen. Oder in den Bergen. Aber selbst dort hat man Empfang...

Mittwoch, 23. Mai 2012

Menu Wochenplan

Heute mal ein etwas ungewöhnlicher Post: viel blabla, kaum Mode und dann gibt es was gratis! Nein, nein, keine Schminksachen oder Gutscheine, aber ihr müsst dafür auch nichts und niemanden "liken" :)

Ich hole ein bisschen aus: ich habe ja vor kurzem mein Studium abgebrochen und mache nun "Pause" bis nächsten Sommer. Ich finde es immer schwierig zu erklären was ich für diese Zeit vorhabe wenn Leute mich fragen "was machst du denn jetzt eigentlich?". Ich habe eine 40% Stelle und möchte nebenbei ein paar eigene Projekte "verwirklichen" (und "bisschen Reisen" so wie das viele tun).
Mit Projekte meine ich: Dinge nähen, einen kleinen Onlineshop für Selbstgemachtes aufbauen und eine kleine Kollektion dafür entwerfen und nähen, regelmässiger bloggen, eventuell kleine Theaterprojekte, bisschen für mich Russisch lernen, Zeichnen/Malen üben, Backen und Kochen üben... eben alles, wofür ich während Schule/Studium keine Zeit hatte.

Und was für mich am wichtigsten ist, ist dass ich mir in dieser Zeit gute Angewohnheiten antrainiere. Vor allem in Bezug auf Zeitplanung. Ich will lernen mir meine Zeit selbst und realistisch einzuteilen, damit ich möglichst produktiv sein kann (mit was auch immer ich mache), aber nicht chronisch gestresst - ein Gleichgewicht mit dem ich Mühe habe.
Etwas was mir dabei hilft ist TeuxDeux.com. Simples, angenehmes Layout, relativ einfaches Programm: eine virtuelle To-Do Liste, die man via App auch unterwegs dabeihaben kann, bei der undurchgestrichene Tasks automatisch auf den nächsten Tag übertragen werden (die wachsende Liste finde ich persönlich sehr motivierend). Ich benutze teuxdeux als To-Do Liste und Agenda. Was mir besonders gefällt ist, dass es neben den Wochentagen auch eine "Someday" Spalte hat. Mich beruhigt es wenn ich nicht-dringende Aufgaben dort eintragen kann,  es wirkt dem stressinduzierenden Dauergefühl von "Irgendetwas muss ich doch irgendwann noch machen". Und wenn man alle die Aufgaben die man schon lange mal wieder machen müsste so aufgelistet sieht (alte Kleider im Keller durchgehen, alte Schulsachen aussortieren und ordnen, Gartentisch waschen, Nähmaschine in die Reparatur bringen, auf eine lange Nachricht antworten etc.) sehen sie schon viel harmloser und machbarer aus.

Ein weiteres Thema ist für mich "Mahlzeitplanung". Ich koche gern, aber ich habe meist nicht die nötigen Zutaten zu hause wenn ich was machen will, und es fällt mir schwer abwechslungsreich zu kochen, weil ich oft vergesse was ich ja so alles machen könnte. Ein weiteres Ziel ist es also, abwechslungsreich zu essen, meine Einkaufsliste besser zu planen, und so zu kochen, dass ich das aufbrauche was ich schon zu hause habe bzw. bald abläuft.

Vor ein paar Wochen habe ich via Pinterest einen Blogeintrag auf designfinch.com gefunden, mit free printables. Wochenplaner, Blogpostplaner und Menüplaner! Ich habe sie mir durchgeschaut und fand sie toll, aber keinen perfekt. Drum habe ich meinen eigenen designt, und den gibts gratis zum herunterladen, für die die sowas auch motivierend finden (enttäuscht? ;)) :

 

Ich nähe mit der leeren Nähmaschine oberhalb der Einkaufsliste durch, dann kann ich sie einfacher abtrennen und mitnehmen :) Und da die Liste geordnet ist komm ich schneller durch den Laden. Frühstück habe ich nicht dazugenommen, weil ich da eh selten Hunger habe, und wenn dann hats immer Müesli daheim. Dafür gibts eine Back-Spalte! Ich habe vor einige auszudrucken und daraus ein kleines Büchlein zu machen, muss noch entscheiden wie genau.

Ich stell zwei Formate zur Verfügung, A4 und A5. Muss noch schauen/testen welches besser funktioniert (A5 könnte bisschen eng werden zum schreiben, aber ist handlicher). Wem die Farbe nicht gefällt kann sie ja in einem Grafikprogramm (zB Gimp, ist gratis) ändern.

Mittwoch, 7. September 2011

Chocolate Mug of Sadness



Das war am Montag mein "Frühstück". Hier das Rezept. Ich habs bei 600W 2.5 Minuten "gebacken", aber 2 Minuten hätten gereicht.
Das Ganze wird ein bisschen weniger "sad" wenn mans teilt denk ich, konnte es alleine nicht fertigessen :)

Und die Tasse habe ich in New York im Urban Outfitters gekauft. In meinem Kopf hab ich ein Bild von mir, wie ich völlig verschlafen und mit genervtem Morgenmuffel-Blick daraus Kaffee trinke :)